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Thomas Srb an den Ironman Weltmeisterschaften 2018

Salomé Wagner 02.Okt.2018

Die Ironman Weltmeisterschaften in Kona - kein anderer Ausdauerbewerb ist weltweit so bekannt und so mythenumrankt! Sich dafür zu qualizieren ist bereits eine hervorragande, sportliche Leistung. So geschen bei Thomas Srb: Er wird den TRIKlosterneuburg am 13. Oktober vertreten. Es ist wie immer: ohne Unterstützung aus dem persönlichen Umfeld läuft es nicht. Wir wollten es etwas genauer wissen und haben Thomas zu seinem bevorstehenden "Grossereignis" 5 Fragen gestellt.

Zuerst: Thomas über Thomas

Thomas Srb, geboren 1968. Sportfreund von Kindesbeinen an mit Abstechern zu allen möglichen Sportarten: Judo, Tischtennis, Bergsteigen, Laufen, Tanzen, Basketball, Eishockey, ... Nach einer Meniskusverletzung beim Basketball bin ich auf leistungsorientiertes Laufen umgestiegen und war u.a. dreimal Niederösterreichischer Landesmeister im Marathon mit einer Marathon-Bestzeit von 2:29:59 Stunden im Jahr 2008. 2011 dann der Wechsel zum Triathlon mit dem Ziel Langdistanz. Im Herbst 2014 hab ich mich in Wales für Hawaii 2015 qualifiziert und erstmals die besonderen Bedingungen auf Big Island kennenlernen dürfen. Mein zweite Hawaii-Start heuer wird (wenn alles gut geht, man darfs ja nicht verschreien) meine neunte Langdistanz.

Wann hast Du dir zum Ziel gemacht, dich dieses Jahr wieder für die WM Hawaii vorzubereiten?  Wie lange hast Du dich gezielt für die Quali in Klagenfurt vorbereitet?

Im Prinzip hab ich im Dezember des Vorjahres mit dem Training für Klagenfurt begonnen, wobei das Ziel Hawaii sich erst im Laufe der Vorbereitungswettkämpfe herauskristallisiert hat. Ich hab in meinem ersten Jahr in der M50 gemerkt, dass ich konkurrenzfähig bin. Und spätestens nach dem Altersklassensieg beim IM 70.3 in Barcelona war klar, dass ich in Klagenfurt die Chance auf einen Hawaii-Slot habe. Daher hab ich vor Klagenfurt noch mit Doris geklärt, ob ich den Slot nehmen würde, wenn ich ihn gewinne und die Antwort war: "Ja!". Ab da war der Slot ein Ziel in Klagenfurt und das hat mich in den letzten Vorbereitungswochen zusätzlich motiviert.

Was ist Dir im Moment durch den Kopf, wie Du erfahren hast, dass Du dich qualifiziert hast?

Ich hab mich sehr gefreut, obwohl ich mit meinem Rennen in Klagenfurt eigentlich nicht wirklich zufrieden war. In allen drei Disziplinen ist das Rennen für mich nicht optimal verlaufen. Dass es trotzdem zum Slot gereicht hat, war natürlich super.

Wie sieht jetzt vor dem grossen Anlass dein Training aus? Wieviele Stunden trainierst Du in welcher Disziplin und in welchem Umfang?

In der heißen Trainingsphase vor Hawaii trainiere ich in den Belastungswochen etwa 21 Stunden, in denen ich neben ein bisschen Krafttraining etwa 8 Kilometer schwimmen, 300 Kilometer Radfahre und 70 Kilometer laufe. 

Ausdauersport hat sehr viel mit mentaler Stärke zu tun. Was macht dich mental so stark, dass Du dieses Training neben Arbeit und Familie absolvieren kannst ?

Na ja, wenn man grundsätzlich gerne trainiert, hilft das schon sehr viel. Natürlich freut man sich in den harten Wochen nicht auf jede Einheit, aber gelegentlich darf der innere Schweinehund sich dann schon melden. Man darf halt nicht auf ihn hören. Mich persönlich motivieren bevorstehende Wettkämpfe auch immer zusätzlich. Ich mag Wettkämpfe und den Leistungsvergleich. Und wenn man einen Wettkampf gegen die weltbesten Langdistanz-Triathleten seiner Klasse vor sich hat, kommt die Motivation ja fast von alleine. Zudem sehe ich das Training und vor allem auch Wettkämpfe wirklich als Ausgleich zum Stress im sonstigen Leben. Das mag vielleicht komisch klingen, aber an einem Wettkampfwochenende bin ich so konzentriert auf den Bewerb, dass ich kaum an was anderes denken kann. Und nach dem Wettkampf bin ich dann zwar körperlich müde, aber trotzdem mental erholt, weil ich mich zwei, drei Tage geistig aus dem Alltag verabschiedet habe.

Was ist für dich im Moment die wichtigste Ressource, damit Du dich optimal für diesen Wettkampf vorbereiten kannst?

Trotz Arbeit, Familie und Training genug Zeit zum Schlafen zu finden, ist ein Schlüssel zum Erfolg. Training wirkt schließlich nur mit ausreichender Regeneration und Schlafen ist die wichtigste Regenerationsmaßnahme.



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